Hervorragende Baumpflanzungen Bürgeraktion Baumschutz Krefeld

Stadt Krefeld pflanzt für die EUROGA 2002+ mehr Bäume als sie fällt!

Als Bürger der Stadt Krefeld stellt sich bei mir die Frage, warum die Aussage des Herrn Visser, man habe doch mehr Bäume gepflanzt als gefällt, so hoch in der Presse bewertet wird.

Jeder wache Bürger kann ja wohl sofort sehen, dass ein alter Baum viel mehr Laub hat und somit mehr Sauerstoff produziert, als 1 junges neugeplanztes Bäumchen. Das Verhältnis ist ca. 15:1. Das heißt, dass für eine gleichbleibende Luftreinigung und Sauerstoffanreicherung für 380 gefällte alte, große Bäume, 5700 kleine Bäume hätten gepflanzt werden müssen, statt nur ca.390.

Die Baumfällaktion der Stadt und die in diesem Sinne spärliche Neupflanzung bedeutet für alle Bürger Krefelds 637.200 Liter Sauerstoff täglich weniger.

Dies wurde bereits in einem Leserbrief in der WZ vom 22.02.01. durch die Biologielehrerin Ingrid Pabst zu bedenken gegeben und jedem zugänglich gemacht.

Hier nochmal zum Nachlesen:

Nachdenken

Bertrifft: Baumfällaktion in Krefelder Parks.

Zum Nachdenken:

Eine 100-jährige Buche hat eine Blattfläche von 1600 Quadratmeter und liefert Sauerstoff für 64 Menschen.


  • Sie bindet pro Jahr eine Tonne Staub.

  • Sie nimmt pro Stunde 2,35 kg CO2 auf.

  • Sie verdunstet an einem sonnigen Tag bis zu 400 Liter Wasser.

  • 30 000 bis 40 000 Kubikmeter Luft strömen an einem Sommertag zwischen den Blättern hindurch. Dieser Luft werden ca. 10 Kubikmeter CO2 entzogen. Dabei entsteht das gleiche Volumen an Sauerstoff, das an die Umgebung abgegeben wird.

  • Jetzt kann jeder hochrechnen, was es bedeutet, wenn rund 100 gesunde Bäume in Krefelder Parks gefällt werden.

    Sollte das eines „schönen Blickes und des Denkmalschutzes“ wegen von den Rathsherrn übersehen worden sein? Wahrscheinlich hat sich darüber keiner Gedanken gemacht. Und das ist der eigentliche Skandal.

    Man hätte also Sauerstoff und Luftfilterung für Krefeld sichern können.

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